Philosophie
Die Protonenbestrahlung ist technisch ausgereift, hat erwiesene therapeutische Vorteile und sollte daher auch genutzt werden. Seit den 50er Jahren sind weltweit etwa 40.000 Krebspatienten erfolgreich mit Protonen behandelt worden - größtenteils allerdings in physikalischen Forschungseinrichtungen, deren Möglichkeiten sich auf bestimmte Tumortiefen und relativ wenige Patienten pro Jahr beschränken.
Um die Protonentherapie bei großen Patientenzahlen anzuwenden, fehlte bislang die klinische Infrastruktur. Selbst in den USA sind derzeit lediglich zwei vollklinische Behandlungscenter in Betrieb: eines an der Loma Linda University in Los Angeles, das andere an der Harvard University in Boston, weitere Center wie z.B. an der renommierten MD Anderson Klinik in Houston, Texas, sind allerdings im Bau. In Europa existierten bis dato nur Forschungslabors mit den genannten therapeutischen Einschränkungen. Diese Lücke gilt es zu schließen - je zügiger, desto besser. Schon die medizinische Ethik gebietet es, die Behandlung mit einem erfolgversprechenden neuen Verfahren nicht vom Zufall abhängig zu machen. Jeder Krebspatient, dessen Prognose sich dadurch verbessern lässt, sollte seine Chance bekommen.
Zu diesem Zweck wurde die PROHEALTH AG ins Leben gerufen. Die Gesellschaft plant, realisiert und betreibt "vollklinische" Protonen-Bestrahlungszentren, um die Protonentherapie für eine wachsende Zahl von Patienten verfügbar zu machen. Die einzelnen Center befinden sich im Besitz von Objektgesellschaften und werden durch private Mittel finanziert, wobei die PROHEALTH AG die Fremdkapitalfinanzierung organisiert.
Das Kriterium für Aufnahme und Behandlung ist ausschließlich die medizinische Indikation. Alle Center stehen gesetzlich Versicherten ebenso offen wie Privatpatienten.
