Anlagenkonfiguration
Leistungsumfang am Beispiel des RPTC in München
Das RPTC in München als das erste von der PROHEALTH AG realisierte Projekt ist das erste vollklinische Protonenzentrum in Europa, das die umfassenden Therapiemöglichkeiten bietet: Es ist krankenhausnah, aber örtlich getrennt und autonom ausgelegt. Dank seiner lückenlosen technischen Ausstattung kann es sämtliche bestrahlungsrelevanten Leistungen "inhouse" durchführen: die Diagnoseverifikation, das Tumor-Staging und -Targeting sowie gegebenenfalls Nachuntersuchungen. Auch die Bestrahlung von Tumoren bei Kindern oder bei Sitz in der atembewegten Lunge bzw. Leber sind im RPTC durchführbar. Zur Optimierung der Immobilisation und damit der Zielpräzision können in diesen Fällen Narkosen durchgeführt werden.
Das RPTC besticht nicht nur durch das erstmalige vollklinische Angebot der Protonenbestrahlung, sondern auch durch die modernste Form ihrer Applikation - der sogenannten Voxel-to-Voxel Modulated Scanning Proton Therapy (VVM-SPT). Diese Art der Protonenbestrahlung ermöglicht mehrere Tumoren in einer Sitzung ohne Zeitverlust aus mehreren Richtungen zu bestrahlen (Multitargeting z.B. bei Metastasen). Im Gegensatz zu heute üblichen Protonenanlagen erlaubt dieses System auch eine wesentlich exaktere Dosissteuerung.
Die Anlage ist auf 4.000 behandelte Patienten pro Betriebsjahr ausgelegt.
Unterbringung
Aufgrund der guten Verträglichkeit der Therapie lässt sich die Protonenbestrahlung überwiegend ambulant durchführen. Patienten, die mobil sind und im unmittelbaren Einzugsbereich eines Centers wohnen, können also direkt von ihrem Wohnort zu den Bestrahlungssitzungen kommen. Für alle anderen steht während der Dauer der Behandlung ein angeschlossenes Gästehaus zur Verfügung. Das Gästehaus wird von der Kooperationsklinik notfall-medizinisch mitversorgt, jedoch von Dritten betrieben.
